80er Nostalgie! Sweet Dreams von den Eurythmics – Karaoke!

Unser neuer Boss, der Synthesaurus, hat was produziert, dass auch Sie als Nicht-Musiker-Aber-Musikfan möglicherweise interessieren könnte: Eine Karaoke-Version des 80er-Hits Sweet Dreams (are Made of This) von den EuriEyriEurithy … von Annie Lennox und dem komischen Typen mit dem Bart! Also, viel Spaß beim Karaoken!

Der Synthesaurus hat uns gefressen

Nur falls Sie, werte Besuchsperson sich fragen, warum im CommuCon in letzter Zeit nix mehr los ist: Siehe Überschrift. Wir alle, inklusive Blogbetreiber, arbeiten jetzt für den Synthesaurus. Aber mal von vorne.

Der Synthesaurus war urpsrünglich unser Blogmusiker (wofür auch immer ein Blog einen Hausmusiker braucht). Nun hat dieser untalentierte Tischhupenquäler seinen eigenen Laden aufgemacht, nämlich seine Patreon-Seite, die quasi selbst ein Blog ist, auf dem regelmäßig Beiträge erscheinen.

Wir hinterlassen Ihnen hier mal den Link dahin, aber die Zielseite dürfte für Sie nur von geringem Interesse sein, außer Sie sind auch Musiker/Keyboarder. Jedenfalls richtet sich die Synthesaurus-Patreon-Seite an ein internationales Publikum, daher sind die Beiträge dort auf Englisch (oder zumindest das, was wir von dieser Sprache können).

Was’n Patreon?

Patreon ist ein Online-Trinkgeld-Sparschwein. Oder die Mütze des Straßenmusikers, in die Sie Geld werfen können – oder auch nicht.

Patreon ist so eine Art Crowdfunding-Seite, nur wird dort in der Regel nicht um Unterstützung für ein einzelnes Projekt gebeten, wie zB. bei Kickstarter, sondern um regelmäßige Unterstützung für private Dienstleister. Das sind meistens Künstler, Zeichner, Maler, Musiker, Bands, Games-Entwickler u.ä., die auf Patreon um einen kleinen Obolus für ihre Kreationen bitten können (ab 1 Dollar).

Hier können Bands beispielsweise Geld sammeln, um ihren neuen Song in einem professionellen Studio aufnehmen zu können. Oder ein junges Games-Entwicklerteam bekommt Geld gespendet, um die laufenden Kosten seines Start-Ups bezahlen zu können. Die Spender werden in der Regel als Dankeschön mit exklusiven Dingen belohnt, wobei jedoch der Mäzen-Gedanke im Vordergrund steht: Die Spender spenden, weil sie den Anbieter unterstützen möchten, ohne konkrete Gegenleistungen für ihre Spende zu erwarten.

Und was hat das mit dem Synthesaurus zu tun?

Was wir Ihnen bisher nicht erzählt haben, ist, dass unser Synthesaurus nicht nur nervige Plastikmusik auf seinem fleischfressenden Synthesizer produziert, sondern auch einen Online-Video-Kurs über Synthesizer auf YouTube abhält, der zwar keine Millionen Klicks hat, aber bei einem ausgewählten Publikum sehr gut ankommt, und den Leuten anscheinend tatsächlich was bringt.

Und bisher hatten die Leute, die von den Synthesaurus-Videos profitiert haben, keine Möglichkeit, ihm dafür in irgendeiner Form zu danken oder ihn irgendwie zu unterstützen, damit er seine Video-Serie fortführen kann. Jetzt gibt es diese Möglichkeit, auf Patreon.

Und wie geht’s jetzt mit dem CommuCon weiter?

Um ehrlich zu sein: Wir wissen es nicht. Wir stehen mit unserem Patreon-Projekt noch am Anfang, und müssen da erstmal eine Menge Arbeit reinpacken, damit die Leute sehen, dass da regelmäßig was passiert, und eventuell bereit sind, die Geldbörse zu zücken.

Möglicherweise in einem Jahr oder so stellen wir fest, dass sich der Aufwand gar nicht lohnt, weil sich zuwenige Unterstützer finden. Wir wollen den Commucon auch nicht wirklich pausieren oder vorübergehend einstellen, sondern uns die Freiheit lassen, zu posten, wann immer wir wollen.

Also, wir bitten vielmals um Entschuldigung dafür, dass wir im Moment nicht mehr so viel Zeit für den CommuCon haben, und auch wenn es höchstwahrscheinlich nicht Ihren Interessensgebieten entspricht, sind Sie natürlich jederzeit herzlich willkommen auf unserer Patreon-Seite!

Was wir lieber gucken als TV

Wir erzählen Ihnen ja immer davon, dass wir Online-Videos bestimmter Anbieter viel lieber schauen als das öde TV-Programm, für das wir auch noch Zwangsgebühren abdrücken müssen. Aber wir haben Ihnen noch nie erzählt, wer diese Anbieter sind und warum wir sie so gerne angucken. Deshalb wollen wir sie Ihnen heute mal etwas genauer vorstellen.

Fangen wir mit dem Warum an

Warum sollte es uns interessieren, was irgendwer auf der anderen Seite des Globus über irgendeinen öden Film oder ein uraltes Videospiel denkt? Und wir reden hier tatsächlich von Jedermännern und -frauen; Leute wie Sie und wir. Kaum einer von den hier Aufgeführten hat eine schauspielerische Ausbildung, noch sonst irgendwelche Qualifikationen, die sie berechtigen würden, kompetente Urteile über jene Medienprodukte zu veröffentlichen, die sie besprechen.

Ihre Videos sind Amateurproduktionen. Jeder von uns könnte mit Leichtigkeit solche Videos drehen, zumindest technisch gesehen. Was diese Leute jedoch so unterhaltsam macht, sind ihre Kreativität und ihr Humor. Und was am wichtigsten ist: Es ist alles komplett ungefiltert.

Sie sagen frei heraus, was sie über dieses oder jenes denken, als Privatperson. Keine Sendeanstalt zensiert sie, keine Political Correctness hindert sie an ihrer Meinungsäußerung. Ungefiltert eben. Diese Youtuber sind wie der Kumpel, mit dem man sich abends zum Bier trifft und mit dem man gut ablachen kann. Oder sich gemeinsam über irgendwas aufregen kann. Aber immer steht das Lachen im Vordergrund und ist der eigentliche Zweck des Treffens.

Aber die hier empfohlenen Youtuber haben tatsächlich auch eine Art pädagogische Wirkung: Obwohl sie (fast) nie belehrend auftreten, so lernt man doch einiges übers Filmemachen, bzw. Games-Machen. Sie sind oft sehr gut darin, genau zu analysieren, WAS an dem zu bemängelnden Objekt nicht stimmt. Man kann von ihnen lernen, zu erklären, WARUM man den einen Film oder das andere Game doof findet.

Der Angry Video Game Nerd, aka James Rolfe

James Rolfe, wohnhaft in Philadelphia, Pennsylvania, USA, ist eine der allerersten Privatpersonen, die damit anfingen, ihre Meinung zu medialen Produkten wie Filme und Videospiele vor einer Digitalkamera vorzutragen und das Ergebnis online zu stellen.

Das Unterhaltsame dabei ist allerdings nicht die wirkliche Meinung Rolfes zu den Dingen, die er bespricht, sondern der Humor, den er dabei verwendet. Er weiß selbst ganz genau, dass ernsthafte Besprechungen von alten B-Movies und Nintendo-Videospielen lächerlich wären, weswegen er in die Rolle des Angry Video Game Nerds schlüpft. Der Angry Video Game Nerd sitzt zuhause in seinem Kellerraum auf dem Sofa, zwischen Stapeln von alten Videospielen, und regt sich über schlecht gemachte Nintendo-Games auf, die ihn als Kind zur Weißglut trieben.

Rolfe ist zudem Filmfan und stellt insbesondere zu Halloween seine Lieblings-B-Horror-Filme vor, darunter auch die alten Dracula-Filme mit Bela Lugosi und Christopher Lee. Außerdem teilt er unsere Leidenschaft für die ollen, japanischen Godzilla-Filme. Tatsächlich sind wir durch sein Video „Top 10 Monster Movies“ (das derzeit auf Youtube offenbar nicht zur Verfügung steht) auf ihn aufmerksam geworden, bevor wir überhaupt vom Angry Video Game Nerd wussten.

Rolfe hat mit seinen Videos eine ganze Generation von Youtubern erschaffen: Er hatte gezeigt, dass jeder Mensch mit nur ein bisschen Witz und sehr geringem Aufwand Videos drehen kann, die millionenfach geklickt werden. Hier unser Einstiegs-Tipp: Ninja Gaiden.

„Das kann ich auch!“, dachten und denken sich viele. Aber so einfach ist es dann doch nicht. Man muss auch schon den richtigen Nerv treffen, wozu eine Menge Glück gehört. Vorauskalkulieren lässt sich auch dieser Erfolg nicht. Bei einigen hat’s aber funktioniert.

Der Nostalgia Critic, aka Douglas Walker

Douglas Walker aus Chicago, Illinois, betreibt ein sehr ähnliches Konzept wie der Nerd: Sich vor eine Kamera setzen, losschimpfen. Sein Hauptaugenmerk gilt dabei älteren Filmen, zumeist jenen, mit denen er in den 80er Jahren aufgewachsen ist: Rocky, Nummer 5 lebt oder Teenage Mutant Ninja Turtles. Hin und wieder bespricht der Nostalgia Critic allerdings auch neuere Produktionen, sofern sie in irgendeiner Weise mit seinem Nostalgie-Thema in Verbindung stehen. Als großer Fan des ersten Jurassic-Park-Films war es beispielsweise natürlich seine heilige Pflicht, auch Jurassic World zu besprechen.

Ähnlich wie Rolfe ist Walker ein Comedy-Talent, und seine Filmbesprechungen leben von seinen kreativen Ideen, seinem Spott und seiner Verachtung für die besprochenen Werke Ausdruck zu verleihen. Genau wie der Nerd kennt er die beiden wichtigen Comedy-Regeln:

1. Wer die Dummheit Anderer bloßlegen will, muss sich erstmal selbst zum Narren machen.

2. Ein wütender Mensch ist umso komischer, je profaner das Thema ist, über das er sich aufregt.

Und im Aufregen ist der Nostalgia Critic unangefochtener Meister. Wenn er anfängt, sich hysterisch die Lunge aus dem Hals zu kreischen über dumme, undurchdachte oder langweilige Szenen in völlig unwichtigen Filmen, kugeln wir uns am Boden. Hier unser Einstiegs-Tipp: Signs.

Red Letter Media, aka Mike Stoklasa

Mike Stoklasa aus Milwaukee, Wisconsin, studierter Filmemacher, hat das Prinzip des Narren, der andere Narren bloßstellt, zu unfassbaren (und unfassbar komischen) Höhen getrieben. Wie die anderen Nerds und Critics schlüpft Stoklasa in eine Rolle, nämlich in die des Harry S. Plinkett. Während jedoch der Angry Video Game Nerd und der Nostalgia Critic nur leichte Abwandlungen, bzw. Verkörperungen bestimmter Persönlichkeits-Facetten ihrer Darsteller sind, ist Harry S. Plinkett eine komplett eigenständige Schöpfung, die, so hoffen wir, mit ihrem Darsteller nichts gemeinsam hat.

Um seine Abneigung gegen einen miesen Film Ausdruck zu verleihen, sagt man manchmal Sachen wie „Der Film war so unerträglich schlecht, ich bin fast durchgedreht!“. Stoklasa hat das zum Konzept erhoben. Harry S. (sprich „hairy ass“) ist ein Psycho-Killer, der beim Kinobesuch des ersten Star-Wars-Prequels Die Dunkle Bedrohung komplett den Verstand verloren hat.

Bekannt wurde Stoklasa und seine Webseite redlettermedia.com durch seine ausführliche, lehrreiche und zum Schreien komische Analyse von Die Dunkle Bedrohung in seiner Rolle als Harry S. Plinkett. Auf diese wurde selbst namhafte Hollywood-Prominenz wie Patton Oswald, Damon Lindelof und Simon Pegg aufmerksam, die sie per Twitter verbreiteten.

Auf den ersten Blick scheint die Gesamtlänge von Stoklasas Filmbesprechung, die ca. 70 Minuten dauert, etwas übertrieben zu sein, aber das täuscht. Die Analyse ist zu keinem Zeitpunkt langweilig, weil sie interessante Dinge über das Filmemachen auch für Anfänger erklärt (und was davon Die Dunkle Bedrohung alles falsch macht). Zudem werden immer wieder Gags über den wahnsinnigen Plinkett eingestreut, und das Ganze hat obendrein noch eine Rahmenhandlung, in denen Plinkett hauptsächlich Frauen kidnappt und in seinem Keller gefangen hält.

Plinkett bespricht zudem auch noch die beiden anderen Star Wars Prequels, alle Star-Trek-Filme mit der Next-Generation-Crew, sowie weitere diskussionswürdige Filmprodukte wie Avatar, Titanic und Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels. Wir empfehlen seinen Dunkle-Bedrohung-Review als Einstieg.

The Spoony Experiment, aka Noah Antwiler

In Aurora, Illinois sitzt Noah „Spoony“ Antwiler, der in einigen Belangen kompromissloser ist als seine Kollegen. Antwiler scheint sich nur wenig Gedanken darum zu machen, welches Thema er als nächstes behandeln sollte, um möglichst viele Klicks zu bekommen. Er scheint das zu machen, was ihm gerade Spaß macht.

So stellt uns Spoony in seiner nun schon seit Jahren laufenden Serie Rebruary den C-Movie-Action-Darsteller und Ex-Sportler Reb Brown vor, der in unfassbar schlechten Filmen unfassbar schlecht schauspielert. Und wenn Antwiler Lust hat, Computerspiele wie Final Fantasy XIII zwei Stunden lang auseinanderzunehmen, dann tut er das halt, obwohl er genau weiß, wie unbeliebt er sich damit bei den zahlreichen Fans des Games macht.

Antwiler bespricht gerne Abseitiges, Dinge, die nicht jeder kennt. Zwar veröffentlicht er auch Videos, in denen er uns seine Meinung zu aktuellen Games und Blockbustern erzählt, doch „richtige“ Spoony-Folgen mit Gags und billigen, aber lustigen Special-Effects handeln zumeist von eher skurrilen, aber interessanten Dingen. Als Einstieg empfehlen wir seine Besprechung des 80er-Billig-Barbarenfilmchens Yor – Hunter from the Future.

Der GOJIRA SVCK DlCK DANCE

Wir haben uns in den letzten Wochen etwas rar gemacht, aber dafür gibt’s einen Grund, den wir demnäxt genauer erklären. Bis dahin wünschen wir gute Unterhaltung mit dem folgenden musikalischen Beitrag vom Synthesaurus.

Die neue deutsche Stimme von Homer Simpsons

Der werten, regelmäßigen Besuchsperson unseres kleinen Communication Containers ist es möglicherweise nicht entgangen, dass die Simpsons, und vor allem die Eindeutschung dieser US-amerikanischen Zeichentrickserie, allgemein bekannt als „Synchro“,  ein großes Thema bei uns ist. Daher haben wir selbstverständlich auch eine Meinung zur neuen Synchron-Stimme von Homer Simpson. Sie lautet wie folgt (und wie bei allem, was wir ganz besonders betonen möchten, und bei dem uns muttersprachliche Idiome unzureichend erscheinen, um auszudrücken, was wir empfinden, greifen wir zu einer Fremdsprache): We don’t give a fuck.

Vor ca. 5 Jahren hat der Blogbetreiber auf Youtube einen Videoclip hochgeladen. Das war ein 10-minütiger Ausschnitt eines Interviews mit dem US-Schauspieler Hank Azaria. Der Ausschnitt entstammte der Sendung Late Night With Conan O’Brien, einer Abend-Talkshow des US-Senders NBC Universal. Falls es Sie interessiert, wie der Blogbetreiber dazu kam: In den 2000er Jahren war der Sender NBC Universal für Kunden meines damaligen TV-Providers frei empfangbar. Daher konnte ich viele Folgen dieser Talkshow auf Video aufzeichnen. Die ich dann später in digitale Formate konvertiert hab.

Das fragliche Interview mit Hank Azaria stammt so ungefähr aus dem Jahr 2003 oder so. Nun geht Ihr untertänigster Blogbetreiber davon aus, dass Ihnen der Name „Hank Azaria“ nur wenig sagt. Den müssen Sie als deutscher Filmconnoisseur auch nicht wirklich kennen. In US-Kinofilmen tritt er allerhöchstens hier und dort als Nebendarsteller auf. Wofür Mr. Azaria, zumindest in den USA, wirklich bekannt und legendär ist, ist, dass er sehr sehr viele Stimmen von Simpsons-Figuren spricht. Im Original natürlich. ZB. spricht er Moe, Chief Wiggum und Apu.

Im besagten Interview in Late Night With Conan O’Brien gibt er einige dieser Stimmen zum Besten, um das Publikum zu erfreuen. So weit, so unspektakulär. Was weit erwähnenswerter ist, ist die Diskussion, die in der Kommentar-Sektion meines Youtube-Clips stattfand. Hier diskutierten hunderte von Menschen über die absteigende inhaltliche Qualität der Simpsons-Folgen seit Staffel 9.

Und wenn ich „diskutierten“ sage, dann meine ich: Menschen aus aller Welt DISKUTIERTEN. Rational. Vernünftig. Sachlich. Hörten sich Argumente von anderen an (lasen Kommentare der anderen) und entgegneten jenen ihre Sicht der Dinge. Ob zustimmend oder gegenteilig meinend. Keine Herabwürdigungen. Keine Beleidigungen. Kein „go fuck and then kill yourself“.

IN YOUTUBE-KOMMENTAREN!

Aus heutiger Sicht kommt mir das Ganze noch wie ein schöner Traum vor. Vernünftige Leute diskutieren in YT-Kommentaren. Wenn ich vorher gewusst hätte, was passieren würde, ich hätte GANZ SICHER ein Protokoll dieser Diskussion erstellt, um heute beweisen zu können: Seht her, Leute, es gab zumindest mal EIN Video, wo nur vernünftige, intelligente Leute diskutiert haben.

Nun ja. Eines Tages teilte mir Youtube, ohne jegliche Vorwarnung, mit (frei aus dem Gedächtnis zitiert und entsprechend umformuliert):

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Hallo keepshowkeeper,

NBC Universal ist dann, nach 3 Jahren, auch schon aufgefallen, dass du hier einen Clip im Netz stehen hast, der rein rechtlich ihnen gehört. NBC Universal hat uns beauftragt, deinen Clip zu löschen.

Daher löschen wir jetzt dein Video. Samt und sonders der GESAMTEN Diskussion von HUNDERTEN von Simpsons-Fans weltweit, die sich an der Diskussion über die Simpsons und deren Qualität in vernünftiger und rationaler Weise beteiligt hatten. Radieren wir einfach aus. Mit einem Klick.

Weißt du auch, WARUM? Weil uns die MEINUNG unserer Endkonsumenten komplett an unserem mit Koks vollgestopftem Arsch vorbeigeh …

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STOP! Darauf wollte ich nicht hinaus! Worauf ich hinaus wollte, war die Tatsache, dass die meisten jener freundlichen Kommentatoren mit mir darin übereinstimmten, dass die Simpsons ab Staffel 9 damit aufhörten, Spaß zu machen. Das war so 1998.

Und jetzt schau an, was der SPON berichtet im Rahmen des Stimmenwechsels von Homer. Nämlich dass die Simpsons eigentlich schon seit Staffel 9 keinen Spaß mehr machen. Eine Tatsache, die schon seit 1998 bekannt ist. Wau. Spiegel. Journalismus.

Und noch Wauer: Fast alle Kommentatoren loben den Beitrag. Toll, Spiegel! Endlich sagt’s mal einer! Ich hab schon immer genau so gedacht!

Das wollen wir nur mal klarstellen: Nach 18 Jahren (!) kommen die Leute drauf: „Oh ja! Das hab ich schon immer GEDACHT, aber erst NACHDEM SPON unsere Meinung bestätigt, trauen wir uns, diese unsere Meinung in der Öffentlichkeit zu sagen???“

— What’s wrong with you, Mitbürger??? —